Hauptsonderschau Nienburg

Schaubericht zur Hauptsonderschau 2019

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Schaubericht von der VZV-Schau in Leipzig

von Hans-Jürgen Vockenberg

H.-J. Vockenberg

Werte Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde

Ich möchte einige Ausführungen zu meinem Bewertungsauftrag bei der VZV-Schau in Leipzig machen.

Mein Auftrag umfasste 76 Hennen im goldbraunen Farbenschlag und nach dem ersten Überblick war klar, dass diesmal eine hohe Qualität in den Käfigen stand.

Dies zeigt auch die Zahl der  hohen Bewertungen. Bei 2* v, 6* hv und nur 11* g und b kann man von einer sehr guten Qualität sprechen, aber das bedeutet nicht, dass alles in Ordnung war.  Einige unserer Zuchtfreunde versuchen zum Beispiel Grenzen auszutesten. So werden Tiere mit recht grenzwertigem Kammaufbau und Augenfarbe ausgestellt, in der Hoffnung, der PR drückt ein Auge zu. Ein weiterer Kritikpunkt war, bei mehreren Tieren die recht dunkle Mantelfarbe und unsaubere Lauffarbe, auch war bei einigen die Mantelfarbe schon recht fleckig. Viele Hennen zeigten aber auch eine gestreckte Form mit voller Unterlinie und prima Rückenlinie. Auch eine prima Deckfederzeichnung und Standhöhe. Leider haben sich auch bei uns wellige Schwingen eingestellt und einigen fehlt es auch an der nötigen Schwingenfederbreite. Die Halszeichnung musste auch bei einigen angemahnt werden.

Obwohl ich jetzt einige Mängel aufgezählt habe, war die Qualität der ausgestellten Hennen dem Zuchtstand entsprechend sehr gut.

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr 2020, ein „Frohes Fest“ und ein gesundes „Neues Jahr“.

Hand-Jürgen Vockenberg
Zuchtwart

Schaubericht zur Hauptsonderschau vom 18. –20.Oktober 2019 in Nienburg.

Von Henner Oestreich

Mein Richtauftrag umfasste lediglich 29 Tiere, davon 7 gold-braune Hähne und 22 weiße Hennen. Unter den 7 goldbraunen Hähnen ein Herausragender Vertreter seiner Rasse von Roland Heß. Leider verwehrte der Obmann die Höchstnote wegen fehlender Unterbrust, so gab es hv 96.
Bei den anderen sechs gab es lediglich einmal g wegen faltigen Kehllappen und unzureichenden Dreiklang.
Bei den 22 weißen Hennen waren Rüdiger Striby mit V 97 SV Band und Felix Arndt mit gleich zwei hv 96 E Tieren die Gewinner.

Insgesamt ist mir aufgefallen, dass es trotz des frühen Termines viele Hennen gab, die Probleme mit der gelben Schnabelfarbe hatten. Formlich waren sie durchschnittlich sehr gut. Es muss weiterhin auf feste Feder und breite Schwanzabschlüsse, die aber fächern sollen, geachtet werden. Nur zwei Tiere musste ich wegen des doch sehr freien Standes Punkte abziehen. Alle anderen hatten den geforderten mittelhohen Stand.